Jesus Christus - wer ist er?



Er ist nicht nur ein Leuchtender,
sondern das Licht.

Er ist nicht nur ein Wegweiser,
sondern der Weg.

er ist nicht nur ein Wahrhaftiger,
sondern die Wahrheit.

Er ist nicht nur ein Lebendiger,
sondern das Leben.

Er ist nicht nur ein Grosser,
sondern der Herr.


Er ist der einzige,
in dem wir Gott schauen können, wie er ist.

Er ist der einzige, von dem wir völlig
durchschaut und dennoch geliebt werden.

Er ist der einzige, bei dem ein Mensch
die Schuld seines Lebens loswerden kann.

Er ist der einzige, der einen völligen
Neuanfang des Lebens ermöglicht.

Er ist der einzige, der unserem Leben
Sinn gibt und unser volles Vertrauen verdient.

Joachim Zeiger






Jesus sagte: Ich bin

mehr zum Thema
Neuanfang






GOTT
kam durch Maria
in diese Welt und
nahm in seinem Sohn
JESUS CHRISTUS
unsere menschliche Gestalt an,
um uns mit seiner Liebe
und Güte ganz nahe zu sein.

ER, der die Welt erschuf, und uns
zu seinem EBENBILD,
wollte diese Schöpfung
nicht preisgeben.
ER liebte uns so sehr, dass er bereit war,
sein Leben für uns dahinzugeben.

Seine LIEBE war
stärker als der Tod.
Seine LIEBE kennt
keine Routine,
keine Angst,
keine Resignation,
keine Trägheit,
keine Gleichgültigkeit.

ER nimmt sich unser an und lässt sich
auf jeden von uns persönlich ein.

ER ist gekommen, um uns aus aller Schuld zu befreien.
Vertrauen wir uns seiner Liebe an
und danken IHM für Sein Kommen.

© Heinz Pangels, 12/86




Ich entdecke Jesus gerade ganz neu


Vor Kurzem bin ich 75 geworden - und mache seit einiger Zeit
erstaunliche Erfahrungen. Es ist, als hätte ich im Alter
neue Augen und Ohren bekommen.

Zum Beispiel lese ich heute die Heilige Schrift anders.
Bibelworte sagen mir mehr als früher, und die Evangelien
sprechen mich so unmittelbar an, als wäre ich Jesus durch meine
Lebenserfahrung nähergerückt. Auch die Psalmen kommen mir
jetzt so vor, als hätte ich sie nie gesungen, dabei müsste
ich sie nach 50 Jahren Chorgebet auswendig kennen.
Aber nichts da!
Jeder Vers wirkt neu auf mich, und dieses Erlebnis tut mir
ausgesprochen gut.

Vor allem Jesus beschäftigt mich immer mehr.
Ich stelle sogar fest, dass er mit den Jahren immer bedeutsamer
für mich geworden ist. Früher war meine Beziehung zu ihm anders,
distanzierter. Jetzt ist mir, als würde ich Jesus noch einmal
neu kennenlernen, als könnte ich mit ihm reden und meine
Erfahrungen mit ihm austauschen. Was ich früher nur gewusst
habe, berührt mich nun im Alter tief in der Seele.
Ich spüre: Er ist der Befreier, der Erlöser.
Er lenkt unseren Blick auf Gott, bereitet uns auf die
Auferstehung vor.

Nach wie vor finde ich die Welt mit ihrem faszinierenden
Reichtum schön, aber mir wird immer klarer: Wir besitzen nichts.
Alles muss zurückgegeben werden. War Vorbereitung auf jenes andere,
neue Leben, von dem uns die Auferstehungsberichte in den
Evangelien eine Ahnung vermitteln.

Die Frage nach der Auferstehung wird für mich drängender.
So ist es eben: Mit fortschreitendem Alter geht man auf den
Auferstandenen zu.

Noch hänge ich an dieser Welt, doch gleichzeitig löse ich mich
von ihr ... Was ist wichtig, was unwichtig? Diese alte Frage
verlangt noch einmal nach neuen Antworten, wenn du merkst:
Deine Zeit läuft irgendwann ab.

Letzten Endes bleibt Christus die entscheidende Gestalt im
Leben eines Christen. Jetzt sehe ich ihn mit neuen Augen und
höre ihn mit neuen Ohren. Und finde es wunderbar, dass das Alter
mit Bereicherungen aufwartet, wo man in jüngeren Jahren nichts
als Verschleiss und Abstumpfung erwartet hat.

Gott segne Sie.
Abtprimas Notker Wolf